„Ich möchte Schokolade in die Welt bringen, die Genuss und bewusste Ernährung miteinander verbindet.“
01
Die Gründerin
Dieses Unternehmen begann mit einer Bauchentscheidung.
Manchmal braucht es keinen ausgefeilten Businessplan. Sondern einen Moment, in dem man plötzlich weiß: Das ist es.
Ich hatte zwölf Jahre lang eine erfolgreiche Unternehmensberatung aufgebaut, gemeinsam mit drei Partnerinnen. Wir gehörten zu den Pionierinnen eines menschlich orientierten Change Managements in Deutschland. Ich liebte die Arbeit mit Menschen. Und doch trug ich schon lange einen anderen Wunsch in mir.
Ich wollte etwas Eigenes erschaffen. Ein Produkt, das Menschen Freude macht, ihnen guttut und vielleicht sogar etwas in ihrem Leben verändert.
Mit der Geburt meines Sohnes wurde dieser Wunsch immer stärker. Und dann reichte mir meine Hausärztin eines Tages ein kleines Stück selbstgemachte Schokolade.
Mehr lesenWeniger anzeigenWie ein Stück Schokolade alles veränderte
Ernährung hatte mich schon immer interessiert. Ich bin gewissermaßen mit Bio aufgewachsen. Meine Mutter kaufte bereits Ende der 1970er-Jahre Demeter-Produkte in einem kleinen muffigen Lädchen in Schwabing (München) – lange bevor Bio zum gesellschaftlichen Trend wurde.
Als Anfang der 2010er-Jahre neue Impulse rund um Rohkost, Superfoods und naturbelassene Ernährung aus dem angelsächsischen Raum nach Deutschland kamen, war ich neugierig.
Meine Ärztin, Dr. Erika Kirgis, wusste davon. Sie war und ist nicht nur eine erfahrene Schulmedizinerin, sondern beschäftigte sich seit Jahrzehnten intensiv mit Ernährung, Prävention und ganzheitlichen Ansätzen.
Eines Tages brachte sie mir ein Stück selbstgemachte Schokolade mit. Sie hatte sich mit naturbelassenem, ungeröstetem Kakao beschäftigt und erzählte mir davon. In meinem Kopf musste ich in dem Moment zwei neue „Dateien“ anlegen. Wie, dachte ich – meine Ärztin kann zuhause selber Schokolade machen? Und ungerösteter Kakao ist eine der nährstoffreichsten Pflanzen der Welt?
Am nächsten Morgen, auf dem Weg in meine Unternehmensberatung, geschah etwas, das ich bis heute nicht vergessen habe: An einer ganz bestimmten Straßenecke war plötzlich diese absolute Klarheit da:
Ich möchte Schokolade in die Welt bringen, die Genuss und bewusste Ernährung miteinander verbindet.
Das war keine lange durchdachte unternehmerische Entscheidung. Es war ein Bauchgefühl. Eine innere Gewissheit.
Dass ausgerechnet diese Entscheidung mich auf eine Reise durch Kakaoplantagen, kleine Manufakturen, fremde Länder, bewegende Begegnungen und viele unternehmerische Abenteuer führen würde, ahnte ich damals nicht.
Julia, Gründerin von CHOCQLATE
02
Die ersten Schritte
Unsere ersten Schokoladen entstanden gemeinsam mit unseren Kunden.
2011 begann ich dieses Vorhaben, indem ich gemeinsam mit Menschen Schokolade herstellte. Nicht in einer großen Fabrik, sondern in kleinen Workshops, in denen wir ausprobierten, fragten, kosteten und gemeinsam lernten.
Daraus entstanden nicht nur unsere ersten Rezepturen und das erste Produkt, das „DIY-Schokoladenset“ – sondern das, was CHOCQLATE einmal werden sollte, nahm Gestalt an.
Mehr lesenWeniger anzeigenEine Idee wächst durch Menschen
Eine entscheidende Begleiterin dieser ersten Jahre war Andrea Mast.
Andrea hatte länger in internationalen Rohkost-Communities gelebt und verfügte über ein erstaunliches Wissen über naturbelassenen Kakao und die Herstellung von Schokolade. Sie war es auch, die Dr. Kirgis ursprünglich gezeigt hatte, wie sich Schokolade selbst herstellen lässt.
Als Andrea von meinem Vorhaben erfuhr, teilte sie ihr Wissen großzügig mit mir. Ohne große Bedingungen. Einfach, weil sie sich freute, dass jemand dieses Thema unternehmerisch weitertragen wollte.
Anfangs kamen kleine Mengen Rohkakao über Freunde, Bekannte und persönliche Netzwerke von Andrea aus Ländern wie Panama zu uns. Damit experimentierten wir in unseren Workshops.
Unsere Teilnehmer waren dabei weit mehr als Kunden. Sie waren Gesprächspartner, Ideengeber und kritische Verkoster.
Manche Rezepturen, die heute noch die Grundlage unserer Schokoladen bilden, haben ihren Ursprung in diesen Begegnungen.
Und selbst unser Markenname entstand im Austausch mit einem Workshopteilnehmer.
CHOCQLATE.
Wie Chocolate – aber mit Q.
Das Q steht für Quality und Quest: für unseren Anspruch an Qualität und dafür, immer weiter zu fragen, zu entdecken und Bestehendes zu hinterfragen.
Bis heute passt kaum etwas besser zu unserem Weg.
Sri Lanka
Manchmal fügt sich eins zum anderen.
03
Noch während ich ab Frühjahr 2011 mit meinen ersten Schokoladenworkshops experimentierte, stand eine Familienreise nach Sri Lanka für Weihnachten und Neujahr bevor. Sie war längst gebucht, bevor ich mich mit Kakao beschäftigte.
Als ich herausfand, dass auf der Insel auch Kakaobäume wachsen, wollte ich unbedingt mehr erfahren. Was folgte, war eine Kette von Begegnungen, die ich bis heute als außergewöhnlich empfinde.
Denn plötzlich lag die Möglichkeit vor mir, genau den Kakao herstellen zu lassen, nach dem ich gesucht hatte.
Mehr lesenWeniger anzeigenEine Begegnung in Colombo
Wieder war es Dr. Erika Kirgis, die eine Verbindung herstellte. Sie brachte mich mit Nimmi Detlefsen in Kontakt, die aus Sri Lanka stammt und zeitweise in Deutschland lebt.
Wir kannten uns nicht. Trotzdem stiegen wir gemeinsam ins Auto und fuhren rund drei Stunden nach Colombo.
Dort besuchten wir Greenfield Plantations, eine Bauerngenossenschaft für Tee und Trockenfrüchte, die sich bereits Ende der 1980er-Jahre dem ökologischen Anbau verschrieben hatte. Ein Novum, denn Sri Lanka wurde schon seit den frühen 70er-Jahren von der chemischen Düngemittelindustrie vereinnahmt.
Ich erklärte dem Gründer Mutu und seinem Sohn, was ich suchte: Kakaobohnen, frisch geerntet, mitsamt ihrem Fruchtfleisch besonders schonend mit kontrollierter Temperatur unter 45–49 Grad getrocknet, unter höchsten Hygienestandards, da die Bohnen ungeröstet in Deutschland gehandelt werden sollten.
Zunächst hieß es, man habe mit Kakao gar nichts zu tun.
Dann plötzlich erinnerte sich der Senior daran, dass er in den Wild Forest Gardens – den dschungelartigen Mischkulturen der angeschlossenen Kleinbauern – Kakaobäume gesehen hatte.
Ein Mitarbeiter wurde angerufen. Und tatsächlich: Die Bauern hatten Kakao.
Greenfield verfügte bereits über Erfahrungen und Anlagen zur kontrollierten, schonenden Trocknung von Früchten. Gemeinsam konnten wir ein Verfahren für Kakaobohnen entwickeln, das meinen Vorstellungen entsprach.
Ich durfte die ersten Verarbeitungsschritte persönlich begleiten.
10 kg
10 kg aus der ersten Charge dieser besonderen Bohnen brachte ich selbst im Koffer nach Deutschland.
Ein Unternehmen, das bis dahin gar keinen Kakao angeboten hatte.
Bauern, die ihre Kakaobäume längst kannten.
Eine zufällige Begegnung.
Eine längst geplante Familienreise.
Und plötzlich war alles da.
Als Dankeschön für das unglaubliche Engagement und die herzliche Unterstützung lud ich die Mitarbeiter von Greenfield Plantations in Colombo zu einem gemeinsamen Schokoladenworkshop ein.
Für viele war es das erste Mal, dass sie selbst Schokolade herstellten – aus Kakao, der auf den Plantagen ihrer eigenen Kleinbauern wuchs.
Es war ein wunderbarer Moment voller Neugier, Begeisterung und gegenseitiger Freude. Und für mich eine besonders schöne Art, etwas von dem zurückzugeben, was ich durch diese Begegnung geschenkt bekommen hatte.
04
Die Geburt von Virgin Cacao
Ein Zeichen, verwurzelt im Ursprung des Kakaos.
Hinter unserem Zeichen steckt eine Geschichte.
Kakao war für die alten Kulturen Mittelamerikas weit mehr als ein Lebensmittel. Er war kostbar, spielte eine bedeutende Rolle in Ritualen und war eng mit ihrer Götterwelt verbunden. Einer aztekischen Überlieferung zufolge war es Quetzalcoatl, die gefiederte Schlange, die den Menschen den Kakao brachte.
Wie besonders diese Pflanze ist, verrät auch ihr botanischer Name: Theobroma cacao – die „Speise der Götter“.
Diese Verbindung von Natur, Kultur und Geschichte inspirierte uns bei der Gestaltung unseres Markenzeichens.
Die Grundlage unserer Rosette bildet der Querschnitt einer Kakaoschote mit ihren fünf Kammern, in denen die Kakaobohnen liegen. Die von Quetzalcoatl inspirierte Figur erinnert an die jahrtausendealte Bedeutung des Kakaos.
Das Q steht für unseren Anspruch an Qualität und Quest – die Suche nach dem Besonderen. Innen wie außen. Selbst die geschwungene Kontur unserer Rosette folgt der Form einer aufgeschnittenen Kakaoschote.
So verbinden wir Natur, Geschichte und unseren Anspruch an Qualität.
Diese Verbindung wurde zum Herzstück von CHOCQLATE.
Mehr lesenWeniger anzeigenAus Neugier wurde eine kleine Sensation
Von Anfang an trieb mich eine Frage an: Wie können wir außergewöhnlichen Schokoladengenuss mit maximalem Ernährungsbewusstsein vereinen?
Ich wollte herausfinden, wie viel von der Ursprünglichkeit des Kakaos wir bewahren können, ohne auf das wunderbare Geschmackserlebnis guter Schokolade zu verzichten.
Üblicherweise werden Kakaobohnen nach der Ernte fermentiert, getrocknet und später geröstet. Ich wollte einen anderen Weg gehen: die frisch geernteten Bohnen möglichst unmittelbar und besonders schonend trocknen, die Fermentation auf ein Minimum reduzieren und vollständig auf die Röstung verzichten.
So entstand gemeinsam mit unseren ersten Partnern eine besondere Rohstoffqualität: unser Virgin Cacao.
Seine fruchtigen, nussigen Aromen begeisterten mich sofort. Doch durch die sehr kurze Fermentation und die fehlende Röstung schmeckte er nicht so, wie wir es von klassischer Schokolade gewohnt sind. Ihm fehlten jene tiefen, warmen Kakao- und Röstaromen, die den vertrauten Schokoladengeschmack prägen.
Und genau darin lag die nächste spannende Frage:
Was würde passieren, wenn wir möglichst viel von unserem naturbelassenen Virgin Cacao mit ausgewähltem, geröstetem Edelkakao verbinden?
Wir begannen zu experimentieren. Und dann geschah etwas Wunderbares.
Die beiden Kakaowelten ergänzten sich nicht einfach nur – sie schienen sich gegenseitig zu beflügeln. Die fruchtigen, nussigen Nuancen des Virgin Cacao verbanden sich mit den tiefen, warmen Aromen des gerösteten Edelkakaos zu einer überraschenden Geschmacksvielfalt.
Und noch etwas faszinierte uns: Unsere hochprozentige Schokolade entwickelte eine außergewöhnliche Milde. Trotz ihres hohen Kakaoanteils schmeckte sie erstaunlich sanft, rund und harmonisch.
Es war, als hätten wir mit dieser Verbindung etwas entdeckt, das keiner der beiden Kakaos für sich allein hervorbringen konnte.
Aus Neugier wurde eine Rezeptur, die unsere ursprüngliche Vision auf wunderbare Weise vereinte: außergewöhnlichen Genuss und maximales Ernährungsbewusstsein.
Bis heute ist diese Verbindung das geschmackliche Herzstück von CHOCQLATE.
05
Von der Idee zum Unternehmen
Es begann klein. Wirklich klein.
2013 ging unser erster Onlineshop an den Start. Mit Virgin-Kakaobohnen und unserem Schokolade-Selbermach-Set.
Unsere ersten Arbeitsschritte fanden in sehr überschaubaren Räumen statt. Wir schroteten, mahlten, siebten und verpackten. Einen Teil der Verpackungsarbeiten erledigten wir damals im Designbüro meines Mannes.
Aus den ersten Versuchen wurden allmählich Produkte. Aus Workshops wurde ein Unternehmen.
Und dann öffnete sich eine neue Tür: der Biohandel.
2013
Mehr lesenWeniger anzeigenWie wir in den Biohandel kamen
Bei der Herstellung unserer Selbermach-Sets fiel kostbarer Virgin-Cacao-Schrot an, den wir nicht ungenutzt lassen wollten. Also entwickelten wir gemeinsam mit einem ersten Produktionspartner Kakaoriegel daraus.
Der Gedanke dahinter begleitet uns bis heute: Lebensmittel sind kostbar. Wir möchten sie vollständig verwenden. Und tatsächlich haben wir bis heute nie Produkte oder Rohstoffe entsorgen müssen. Und falls es mal vorkam, haben wir es an Menschen verschenkt, die es sich sonst nicht leisten könnten, oder ich habe es immer zuhause verzehrt. Wir sammeln sie z. B. bei Verkostungen, teilen sie unter uns auf, und ich gebe jeden Morgen reichlich Schokolade in meinen warmen Kakao. Und dann esse ich, ohne zu frühstücken, bis 13 Uhr nichts.
2014 kam auf einer der ersten Vegan-Messen der größte Bio-Großhändler Deutschlands auf uns zu, der unsere Schokolade-Selbermach-Sets zu Weihnachten im Biohandel präsentieren wollte.
Dafür ließen wir uns bio-zertifizieren.
Die Zutaten waren von Anfang an ohnehin biologisch gewesen. Etwas anderes kam für mich aufgrund meiner eigenen Geschichte und Überzeugung nicht infrage.
Und wieder begegnete mir genau zur richtigen Zeit ein Mensch, der entscheidend weiterhalf.
Stefan Schmidt, dessen Tochter mit meinem Sohn in den Kindergarten ging, war „ein alter Hase“ im Biohandel und machte mich in zwei Tagen intensivem Training fit für die Kalkulationen, Verhandlungen, Produktpräsentation im Handel und speziell die Welt des Biohandels.
Bald danach übernahm Stefan Schmidt das Biounternehmen Arche Naturprodukte GmbH, welches sich der asiatischen Kulinarik in Bioqualität verschrieben hat.
Was andere vielleicht über Jahre lernen, durfte ich dank seiner Großzügigkeit in konzentrierter Form verstehen.
Für mich war das eine weitere dieser Begegnungen, die unseren Weg möglich gemacht haben.
Und dann kamen unsere ersten professionell gestalteten Verpackungen. Und mit ihnen gleich eine wunderbare Überraschung:
Wir gewannen einen Red Dot Design Award!
Das Schöne daran? Ich hatte mich selbst gar nicht um diesen Preis beworben. Claudia Klee und Vit Steinberger, die mit so viel Kreativität und Gespür unsere erste Markenwelt und das Verpackungsdesign entwickelt hatten, reichten ihre Arbeit eigenständig beim Wettbewerb ein.
Umso größer war meine Freude, als wir von der Auszeichnung erfuhren.
Ein riesiges Dankeschön an Claudia und Vit, die unserer noch jungen Marke mit ihrer Gestaltung ein unverwechselbares Gesicht gegeben haben.
Claudia Klee & Vit Steinberger auf Instagram
06
Die ersten CHOCQLATE-Tafeln
Unsere Kunden hatten eine Bitte:
„Eure Schokolade ist wunderbar. Aber könnt ihr sie nicht auch fertig anbieten?“
Immer öfter hörten wir in unseren Workshops und im direkten Kontakt mit unseren Kunden denselben Wunsch.
Denn nicht jeder hatte die Zeit, regelmäßig selbst Schokolade herzustellen.
Also machten wir uns daran, die Besonderheiten unserer Rezepturen in eine fertige Schokoladentafel zu bringen.
2017
Unsere ersten CHOCQLATE-Tafeln kamen in den Verkauf.
Mehr lesenWeniger anzeigen20.000 Tafeln bestellt, bevor die erste produziert war
Wir hatten inzwischen begonnen, in einer kleinen Münchner Produktion frische Schokolade herzustellen und direkt an Kunden zu verschicken.
Doch wir wollten eine Schokolade entwickeln, die länger haltbar war, ohne unseren Qualitätsanspruch aufzugeben.
Gemeinsam mit einem erfahrenen Produktionspartner gelang es uns, die dafür notwendigen aufwendigen handwerklichen Verfahren in eine Produktion für größere Stückzahlen zu übertragen.
Als sie die ersten Muster unserer neuen Schokoladen probierten, war das Interesse so groß, dass wir Bestellungen über rund 20.000 Tafeln erhielten, bevor die erste reguläre Charge überhaupt produziert war.
20.000
Das war ein unglaubliches Gefühl.
Unsere Schokolade war von Anfang an ungewöhnlich: hoher Kakaoanteil, ohne Milch, ohne raffinierten Zucker, mit Kokosblütensüße und einer Rezeptur aus Virgin Cacao und geröstetem Edelkakao.
Auch bei der Verpackung wollten wir einen anderen Weg gehen. Wir entschieden uns zusammen mit LoveChoc als Erste im Bio-Trockensortiment für eine Innenfolie auf Zellulosebasis statt herkömmlicher Kunststofffolie. Nur ein japanisches Unternehmen weltweit bot dies damals, 2014, an (damals verpackten wir damit schon unsere Kakaoriegel, die Schokolade dann ab 2017).
Und während viele Schokoladenmarken damals auf Kraftpapier und Naturtöne setzten, wagten wir ein farbenfrohes Sortiment.
Wir wollten zeigen, dass hochwertige dunkle Schokolade nicht streng und ernst sein muss.
Sondern lebendig. Sinnlich. Voller Freude.
Unsere handwerkliche Produktion
Technik. Handarbeit. Und ganz viel Präzision.
06
Unsere Schokolade ist das Ergebnis einer besonderen Verbindung: modernste Verarbeitungstechnologie, handwerkliches Können und Menschen, die sich mit großer Sorgfalt um jeden einzelnen Herstellungsschritt kümmern.
Denn so außergewöhnlich unsere Rezepturen sind, so besondere Anforderungen stellen sie auch an ihre Herstellung.
Wir setzen dabei auf eine Kombination aus eigener Produktentwicklung, einer kleinen Produktion in München und einer engen, persönlichen Zusammenarbeit mit spezialisierten Manufakturpartnern in Deutschland.
Mehr lesenWeniger anzeigenWarum unsere Schokolade so viel Handarbeit braucht
Alles begann ganz klein in München.
In unserer ersten kleinen Produktionsstätte gossen wir Schokoladen von Hand und verschickten sie frisch hergestellt bereits am nächsten Tag an unsere Kunden.
Diese eigene Produktion haben wir bis heute beibehalten. Hier entwickeln und testen wir neue Rezepturen, stellen unsere Schokolade-Selbermach-Sets zusammen, füllen unsere Kakao- und Snackprodukte ab und bereiten Märkte und Veranstaltungen vor.
Doch als die Nachfrage nach unseren fertigen Schokoladentafeln wuchs, wurde klar: Für unsere besonderen Rezepturen brauchten wir eine Produktion, die deutlich größere Mengen bewältigen konnte – ohne unseren Qualitätsanspruch aufzugeben.
Die dafür notwendigen Maschinen, langen Verarbeitungszeiten und spezialisierten Verfahren hätten wir als kleines Unternehmen an einem kostenintensiven Standort wie München nicht eigenständig aufbauen können.
Also entschieden wir uns bewusst für die Zusammenarbeit mit erfahrenen Manufakturpartnern.
2016
2016 begann für uns ein ganz neues Kapitel.
Gemeinsam mit unserem ersten Produktionspartner bauten wir die Voraussetzungen für unsere besondere Schokoladenherstellung auf. Ich war persönlich bei der Auswahl der Maschinen dabei, wir testeten unsere ersten Rezepturen und entwickelten die Herstellungsverfahren Schritt für Schritt weiter.
Bis heute sind wir eng in die Produktion eingebunden. Ich bin regelmäßig persönlich vor Ort, entwickle neue Rezepturen, teste Zutaten und experimentiere direkt an den großen Conchen.
Und wenn es einmal besonders eng wird, packen wir auch selbst mit an. Es gab durchaus schon Produktionsphasen, in denen ich gemeinsam mit unserem Team vor Ort stand und die Schokoladentafeln von Hand mit Zutaten bestreut habe.
Was unsere Herstellung so besonders macht, ist die Verbindung von hochentwickelter Technik und echter Manufakturarbeit.
Für den außergewöhnlich feinen Schmelz und die besondere Milde unserer hochprozentigen Schokolade brauchen wir professionelle Verarbeitungstechnologien und lange Conchierzeiten. Eine solche Qualität lässt sich mit einfachen handwerklichen Melangeuren nicht erreichen.
Gleichzeitig bleibt erstaunlich viel Handarbeit erhalten.
Unser aufwendiger Bean-to-Bar-Prozess mit Virgin Cacao umfasst manuelle Verarbeitungsschritte und die sorgfältige Zugabe der Kakaobohnen in die Conchen.
Auch viele unserer Zutaten werden von Hand eingearbeitet oder auf die noch flüssige Schokolade gestreut.
Und selbst das Verpacken unserer Tafeln geschieht von Hand.
Das ist für uns weit mehr als eine Frage der Herstellung. Es ist Teil unserer Premiumphilosophie.
Denn durch die manuelle Verpackung können wir unsere Tafeln in besonders hochwertige, wiederverschließbare Verpackungen legen – fast wie in eine kleine Schatulle.
Du kannst sie öffnen, ein Stück Schokolade genießen und anschließend wieder sorgfältig verschließen.
Genau diese Verpackungsweise ermöglicht auch unser Refill-Konzept, bei dem wir bewusst Verpackungsmaterial einsparen möchten.
In einer vollständig automatisierten industriellen Produktionsstraße, in der am Anfang Kakaomasse eingefüllt wird und am Ende fertig verpackte Tafeln herauskommen, wären viele dieser individuellen Schritte und die besondere Verpackungsgestaltung so nicht möglich.
Wir sind überzeugt: Die beste Schokolade entsteht dort, wo moderne Technologie dem Handwerk dient – und nicht umgekehrt.
So können wir auch in größeren Mengen herstellen und gleichzeitig die besondere Sorgfalt bewahren, die CHOCQLATE ausmacht.
07
Eine Begegnung in Guatemala
Aus einer Reise wurde eine Partnerschaft.
2019 reiste ich gemeinsam mit Andrea Mast nach Guatemala, um den Ursprüngen besonderer Kakaosorten nachzugehen.
Dort begegnete ich Christoph Kuhn. Er hatte mehrere Jahre mit seiner Familie in Guatemala gelebt und selbst Indio-Rojo-Edelkakao angebaut.
Aus dieser Begegnung wurde eine Partnerschaft, die CHOCQLATE bis heute prägt. Christoph ist das Herz unseres Unternehmens – ein Organisationstalent mit großer Kakaoerfahrung und einem außergewöhnlich persönlichen Draht zu unseren Kunden. Er ist ihr direkter Ansprechpartner und kümmert sich mit echter Freude und großem Engagement um ihre Anliegen.
Mehr lesenWeniger anzeigenDer Mann, der unsere Kunden beim Namen kennt
Christoph stand damals kurz vor seiner Rückkehr nach Deutschland. Wir kamen ins Gespräch, entdeckten unsere gemeinsame Begeisterung für Kakao und beschlossen, zusammenzuarbeiten.
Mit Christoph begann ein neues Kapitel. Er entwickelte gemeinsam mit mir unser E-Commerce-Geschäft weiter, professionalisierte die Warenwirtschaft, Logistik und technischen Abläufe und schuf Strukturen, die es uns ermöglichen, auch als kleines Unternehmen professionell und effizient zu arbeiten.
Christoph kennt unzählige unserer Stammkunden mit Namen – und unsere Kunden kennen ihn beim Namen.
Doch seine vielleicht größte Stärke lässt sich in keinem Warenwirtschaftssystem abbilden: Christoph kennt unzählige unserer Stammkunden mit Namen – und unsere Kunden kennen ihn beim Namen. Sein Gedächtnis überhaupt ist phänomenal.
Er hört zu, findet Lösungen und nimmt sich Zeit für ein Gespräch. Und ganz ehrlich: In welchem Unternehmen macht es schon so viel Freude, mit seinen Kunden zu plaudern?
Diese Verbindung aus persönlicher Nähe und professionellen Abläufen macht CHOCQLATE besonders.
Auch Christophs Frau Marsha Tally Flores gehört heute zu unserem Team.
Aus einer zufälligen Begegnung in Guatemala wurde nicht nur eine erfolgreiche Zusammenarbeit, sondern ein Stück CHOCQLATE-Familie.
08
Ein kleines Unternehmen in einer großen Branche
Klein zu sein bedeutet nicht, klein zu denken.
Wir bewegen uns in einer Branche, in der große internationale Unternehmen den Markt prägen.
Und ja, als kleines Unternehmen ist das manchmal herausfordernd.
Aber es gibt uns auch etwas Wertvolles: Wir können unsere Entscheidungen selbst treffen. Wir können zuhören, flexibel reagieren und unseren Überzeugungen treu bleiben.
Manchmal entstehen daraus sogar die ungewöhnlichsten Geschichten.
Mehr lesenWeniger anzeigenDie Geschichte mit den zehn Tafeln Schokolade
Eines Tages flatterte uns eine Abmahnung eines der großen Schokoladenkonzerne ins Haus.
Der Vorwurf: Eine unserer erfolgreichsten Schokoladensorten bewegte sich mit ihrer Verpackungsfarbe in einem Farbspektrum, für das sich der Konzern Markenrechte gesichert hatte.
Wir waren fassungslos. Schließlich hatten wir keine Farbe kopiert. Sie war noch nicht mal ähnlich. Unsere Verpackung bewegte sich lediglich innerhalb derselben Farbfamilie. Dass ein Unternehmen ein derart breites Farbspektrum für sich beanspruchen konnte, war für uns kaum nachvollziehbar.
Und plötzlich stand viel auf dem Spiel: Innerhalb von zwei Wochen hätten wir eine unserer erfolgreichsten Sorten stoppen müssen.
Wir hätten uns auf einen langwierigen und kostspieligen Rechtsstreit einlassen können. Aber wir entschieden uns für etwas anderes:
miteinander reden statt gegeneinander kämpfen.
Ich nahm persönlich Kontakt zu den Anwälten des Konzerns auf. Nicht, um zu streiten, sondern um gemeinsam eine faire Lösung zu finden.
Die Reaktion war bemerkenswert. Einer der Anwälte erzählte mir, dass er eine solche Haltung bei einem abgemahnten Unternehmen noch nie erlebt habe.
Und tatsächlich fanden wir gemeinsam einen Weg: Wir entschieden uns, die Verpackungsfarbe zu ändern. Im Gegenzug erhielten wir die Erlaubnis, unsere bereits produzierten Verpackungen vollständig aufzubrauchen. So hatten wir genügend Zeit für eine geordnete Umstellung, ohne unsere Sorte vom Markt nehmen zu müssen.
Und das Beste? Im Nachhinein gefiel uns die neue Farbe sogar noch besser.
Schon lange hatten wir darüber nachgedacht, unsere Verpackungen insgesamt hochwertiger zu gestalten und CHOCQLATE noch klarer im Premiumsegment zu positionieren. Doch eine komplette Neugestaltung bedeutet für ein kleines Unternehmen einen enormen Aufwand – finanziell, organisatorisch und logistisch. Also hatten wir diesen Schritt immer wieder vor uns hergeschoben.
Und dann kam diese Abmahnung. Im Nachhinein betrachtet war sie fast so etwas wie ein liebevoller Arschtritt des Universums.
Denn wenn wir schon eine Verpackung ändern mussten, warum dann nicht gleich alle?
Gesagt, getan. Wir überarbeiteten unser gesamtes Verpackungsdesign und gaben CHOCQLATE einen neuen, hochwertigeren Auftritt.
Was wir damals noch nicht ahnten: Wenig später würde die weltweite Kakaopreiskrise uns zu deutlichen Preisanpassungen zwingen. Durch die Neugestaltung hatten wir unsere Marke bereits auf diesen nächsten Schritt in der Premiumpositionierung vorbereitet.
Als Dankeschön brachte ich dem Anwalt bei der Unterzeichnung unserer Vereinbarung persönlich zehn Tafeln CHOCQLATE mit.
Diese kleine Geschichte erzählt viel darüber, wie wir als Unternehmen denken und handeln.
Wir müssen nicht jeden Kampf führen, nur weil wir uns im Recht fühlen. Manchmal entstehen die besseren Lösungen nicht durch Gegeneinander, sondern durch Miteinander.
Und manchmal endet eine Abmahnung eben mit zehn Tafeln Schokolade – und einem ziemlich unerwarteten Kickstart in die Premiumpositionierung.
09
Krisen, die uns verändert haben
Wir haben gelernt, beweglich zu bleiben.
Kaum ein kleines Unternehmen entwickelt sich über viele Jahre ohne Rückschläge.
Auch wir nicht.
Corona, die wirtschaftliche Verunsicherung nach Beginn des Ukrainekriegs und schließlich die dramatischen Veränderungen am weltweiten Kakaomarkt haben uns vor große Herausforderungen gestellt.
Aber jede dieser Krisen hat uns auch etwas gelehrt.
Mehr lesenWeniger anzeigenWas wir aus schwierigen Jahren mitgenommen haben
Als während der Corona-Pandemie die Märkte ausfielen, verloren wir praktisch über Nacht einen wichtigen Teil unseres Geschäfts.
40 %
Der persönliche Direktverkauf machte damals rund 40 Prozent unseres Umsatzes aus.
Wir liebten und lieben diese Märkte, weil wir dort unmittelbar mit Menschen ins Gespräch kommen.
Plötzlich fiel dieser Kontakt weg.
Also konzentrierten wir uns mit aller Kraft auf unseren Onlineshop. In kurzer Zeit bauten wir neue Kompetenzen auf und professionalisierten unser digitales Geschäft.
Wenige Jahre später führten steigende Energiepreise und wirtschaftliche Unsicherheit zu großer Kaufzurückhaltung, besonders im Premium-Lebensmittelbereich.
Und dann kam die Kakaopreiskrise.
Die weltweite Kakaokrise begann mit massiven Ernteausfällen in Westafrika. Große Einkäufer suchten daraufhin neue Bezugsquellen und drängten verstärkt auf die Märkte in Mittel- und Südamerika.
Gleichzeitig heizten Börsenspekulationen die Preisentwicklung weiter an. Plötzlich wurden auch für Edelkakao und Bio-Kakao außergewöhnlich hohe Preise geboten – obwohl die Ernten in diesen Regionen gar nicht von den Ausfällen betroffen waren.
Für uns wurde diese Situation zu einer echten Bewährungsprobe.
Unsere Kakaobauern in Peru sind unabhängige Kleinunternehmer. Sie entscheiden selbst, an wen sie ihre Bohnen verkaufen. Trotz verlockender Angebote anderer Käufer blieben sie der langjährigen Partnerschaft treu. Natürlich mussten auch wir deutlich höhere Preise bezahlen. Aber unser hochwertiger Kakao blieb uns erhalten.
Und auch wir trafen eine bewusste Entscheidung: Wir blieben unseren Rezepturen und unserem Qualitätsanspruch treu und damit auch unseren Partnern.
Was dann geschah, hat uns besonders berührt: Auch unsere Kunden blieben uns treu.
Und wir entwickelten einen Gedanken weiter, der schon immer zu unserer Philosophie gehörte:
Weniger Schokolade essen. Aber mehr davon haben.
Denn hochwertige Schokolade sollte man nicht nebenbei vernaschen. Man kann sie bewusst genießen, ein kleines Stück langsam auf der Zunge schmelzen lassen und entdecken, wie sich ihre Aromen nach und nach entfalten.
Gerade unsere lange conchierte Schokolade mit ihrer außergewöhnlichen Aromenvielfalt lädt dazu ein, sich für diesen Genuss Zeit zu nehmen.
Wer Schokolade so erlebt, braucht oft weniger davon, um mehr Genuss zu empfinden. Und so relativiert sich auch der höhere Preis.
Aus diesem Gedanken entstand unser Genussritual: eine Einladung, für einen Moment innezuhalten und Schokolade mit allen Sinnen zu entdecken.
Rückblickend hat uns diese Krise etwas Wertvolles vor Augen geführt:
Unsere Kakaobauern blieben uns treu.
Wir blieben unserer Qualität treu.
Und unsere Kunden blieben uns treu.
So konnten wir gemeinsam bewahren, was CHOCQLATE für uns ausmacht: außergewöhnlichen Schokoladengenuss, der seinen Wert nicht allein im Preis, sondern vor allem in seiner Qualität und im bewussten Erleben findet.
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Unsere Kunden machen mehr möglich, als sie ahnen
Es gibt Menschen, die kaufen unsere Schokolade. Und Menschen, die unseren Weg mittragen.
Als wir in einer schwierigen wirtschaftlichen Phase die Vorfinanzierung unserer Rohstoffe sichern mussten, haben wir unsere Kunden um Unterstützung gebeten.
Die Resonanz hat uns überwältigt.
Aus einzelnen Hilfsangeboten entwickelte sich ein Modell kleiner privater Darlehen, das uns bis heute ein hohes Maß an unternehmerischer Unabhängigkeit ermöglicht.
Dafür möchten wir von Herzen Danke sagen.
Mehr lesenWeniger anzeigenUnsere besondere Form der Unabhängigkeit
500 – 5.000 €
Kleinere Darlehen, häufig zwischen 500 und 5.000 Euro
Schokolade herzustellen bedeutet, weit im Voraus zu planen.
Rohstoffe müssen eingekauft, Produktionen finanziert und Verpackungen bereitgestellt werden – lange bevor die fertigen Produkte verkauft sind.
Für kleine Unternehmen bindet das erhebliche Mittel.
Als wir während einer wirtschaftlich schwierigen Phase mit starken Umsatzrückgängen konfrontiert waren, fragten wir unsere Kunden, ob sie uns bei dieser Vorfinanzierung unterstützen möchten.
Viele entschieden sich dafür.
Mit kleineren Darlehen, häufig zwischen 500 und 5.000 Euro, und einer attraktiven Gegenleistung in Form von attraktiven Zinsen oder Warengutscheinen.
Seitdem begleiten uns Menschen, die nicht nur unsere Schokolade mögen, sondern auch an die Idee hinter CHOCQLATE glauben.
Manche unterstützen uns für ein Jahr. Andere bleiben länger. Und neue Menschen kommen hinzu.
Dieses rollierende Mikrodarlehenssystem hilft uns, unseren unternehmerischen Weg unabhängiger von klassischen Finanzierungsinstrumenten zu gestalten.
Vor allem aber ist es für uns Ausdruck eines außergewöhnlichen Vertrauens.
Wer ein kleines Unternehmen unterstützt, unterstützt nicht nur ein Produkt. Sondern Menschen, Ideen und die Möglichkeit, Dinge anders zu machen.
Wenn du mehr über unseren Weg und mögliche Formen der Unterstützung erfahren möchtest, freuen wir uns über eine persönliche Nachricht.
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Verbindungen, die weiter reichen
Hinter unserem Kakao stehen Menschen. Und Geschichten, die uns am Herzen liegen.
Unsere Verbindung zum Ursprung des Kakaos ist über die Jahre immer tiefer geworden.
Besonders wichtig ist uns die Herkunft unseres Virgin Cacao aus dem Urubamba-Tal in Peru.
Dort verbindet uns mehr als die Beschaffung eines besonderen Rohstoffs.
Es geht um langfristige Beziehungen, Vertrauen und die finanzielle Fürsorge für Menschen, die diesen Kakao anbauen.
Mehr lesenWeniger anzeigenWarum uns Peru besonders am Herzen liegt
Eine Partnerschaft, die wirklich etwas bewegt.
Ein besonders wichtiger Partner auf unserem Weg ist Dr. Arno Wielgoss von Peru Puro. Als Kakaobiologe begleitet er seit rund 20 Jahren eine Kleinbauernkooperative im peruanischen Urubamba-Tal, der Heimat des ursprünglichen Chuncho-Kakaos.
Was uns verbindet, geht weit über den Einkauf hochwertiger Kakaobohnen hinaus. Es ist eine langjährige Partnerschaft, in der Vertrauen, Qualität und die gemeinsame Entwicklung einer ganzen Kooperative zusammenkommen.
Seit 2017 beziehen wir von dort unseren Virgin Cacao. Und wir haben uns ganz bewusst entschieden, unsere Kräfte auf diese eine Kooperative zu konzentrieren. Denn auch als kleines Unternehmen können wir viel bewegen – wenn wir unsere Möglichkeiten gezielt einsetzen.
Mehr lesenWeniger anzeigenWie aus einer persönlichen Geschichte eine besondere Partnerschaft wurde
Die Geschichte von Peru Puro beginnt mit einem tragischen Ereignis.
Arnos älterer Bruder Frederic verunglückte im Urubamba-Tal. Die Menschen vor Ort unterstützten die Familie Wielgoss damals mit großem persönlichen Einsatz bei der Suche nach ihm.
Aus tiefer Dankbarkeit gründete die Familie gemeinsam mit weiteren deutschen Unterstützern den Verein Frederic – Hilfe für Peru e. V. Was als Dankeschön an die Menschen vor Ort begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem bemerkenswerten Engagement für die Kakaobauern und ihre Familien.
Arno brachte dabei nicht nur sein persönliches Engagement, sondern auch seine wissenschaftliche Kompetenz als Kakaobiologe ein. Er begleitet die Bauern beim Anbau und bei der Qualitätsentwicklung ihres besonderen Chuncho-Kakaos und engagiert sich gleichzeitig für bessere Lebensbedingungen.
So entstanden unter anderem ein Gemeinschaftshaus und Initiativen zur medizinischen Versorgung und Schulbildung der Kinder.
Als wir Arno 2017 auf einer Fairtrade-Messe in Deutschland kennenlernten, begann für uns eine Partnerschaft, von der beide Seiten profitieren sollten.
Wir suchten damals einen Partner, der unsere besonderen Anforderungen an die Verarbeitung von Virgin Cacao zuverlässig umsetzen konnte: von der Auswahl der frisch geernteten Bohnen bis zur schonenden Trocknung nach unserem eigenen Verarbeitungsprotokoll.
Mit Arno und seiner Kooperative fanden wir genau diesen Partner. Durch seine fachliche Begleitung können wir uns darauf verlassen, dass unsere hohen Qualitätsanforderungen vor Ort umgesetzt werden.
Doch unsere Zusammenarbeit bewirkte noch etwas anderes.
Unser Einkaufsvolumen wurde zu einem wichtigen Baustein für den Export nach Europa.
Für eine kleine Kooperative ist es keineswegs selbstverständlich, ihren Kakao im Direct Trade nach Europa verschiffen zu können. Dafür braucht es ausreichende Mengen, um einen Schiffscontainer wirtschaftlich zu füllen.
Durch unsere regelmäßige Abnahme von Virgin Cacao wurde es für Peru Puro möglich, gemeinsam mit weiteren Kakaomengen diese Größenordnung zu erreichen.
Das war ein echter Meilenstein. Arno konnte seinen besonderen Chuncho-Kakao nun auch in Europa anbieten und eine eigene Schokoladenlinie aufbauen.
Für uns liegt genau darin der Sinn langfristiger Partnerschaften.
Wir könnten unseren Kakao von vielen verschiedenen Kooperativen beziehen. Aber was würde es bewirken, wenn wir als kleines Unternehmen überall nur ein bisschen einkaufen?
Indem wir unser Volumen auf eine Kooperative konzentrieren, schaffen wir eine verlässliche Grundlage für Wachstum, Investitionen und langfristige Entwicklung.
Statt unsere Möglichkeiten auf viele Projekte zu verteilen, möchten wir dort, wo wir uns engagieren, wirklich etwas bewegen.
Ein besonders schönes Beispiel dafür ist Arnos Agroforstprojekt im Urubamba-Tal.
Gemeinsam mit den Bauern hat er eine eigene Baumschule aufgebaut. Dort werden aus Samen heimischer, teilweise fast verschwundener Baumarten neue Bäume herangezogen – darunter auch beeindruckende Urwaldriesen.
Sie sollen langfristig wieder Teil des Ökosystems werden und dazu beitragen, die biologische Vielfalt des Tals zu bewahren: die Pflanzenwelt ebenso wie die Lebensräume zahlreicher Tierarten.
Auch unsere Kunden können dieses Engagement unterstützen. Firmenkunden bieten wir die Möglichkeit, Agroforst-Zertifikate in ihre Schokoladenprojekte einzubinden. Und auch Privatkunden können sich daran beteiligen.
Was mich an dieser Partnerschaft besonders begeistert, ist, dass hier vieles zusammenkommt:
Außergewöhnlicher Kakao, wissenschaftliches Wissen, verlässliche Zusammenarbeit, soziale Verantwortung und der langfristige Schutz der Natur.
Wir glauben, dass nachhaltige Veränderung nicht dadurch entsteht, dass man möglichst viele Projekte unterstützt. Sondern indem man Verantwortung übernimmt, Vertrauen aufbaut und über viele Jahre gemeinsam etwas entwickelt.
Manchmal kann eine kleine, langfristige Partnerschaft mehr bewegen als viele große Versprechen.
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Die Menschen hinter CHOCQLATE
Hinter jeder Tafel steht ein kleines Team mit großen Ideen.
CHOCQLATE ist kein anonymer Schokoladenkonzern.
Wir sind Menschen, die organisieren, entwickeln, probieren, verpacken, beraten, auf Märkten stehen, mit unseren Kunden sprechen und manchmal bis spät in den Abend gemeinsam Lösungen finden.
Wir arbeiten mit Manufakturpartnern, Produzenten und Menschen zusammen, die unsere Vorstellung von guter Schokolade teilen.
Und wir haben Freude daran, unseren Weg jeden Tag ein bisschen besser zu machen.
Was uns verbindet, ist nicht nur unsere Arbeit. Es ist die Überzeugung, dass Qualität, Verlässlichkeit und ein menschlicher Umgang miteinander zusammengehören.
Aber wer sind eigentlich die Menschen, denen du bei CHOCQLATE begegnest – am Telefon, auf unseren Märkten oder hinter den Kulissen?
Hier lernst du uns ein bisschen persönlicher kennen.
Die Menschen hinter CHOCQLATE
01
Christoph
Organisation, Kundenservice & Prozesse
Der Mann, bei dem im Hintergrund die Fäden zusammenlaufen – und der für unsere Kunden immer ein offenes Ohr hat.
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Christoph bringt durch seine guatemaltekische Familie fundierte Erfahrungen und Einblicke in den Kakaoanbau mit.
Was ihn besonders auszeichnet? Er arbeitet sich mit großer Präzision und Sorgfalt in alles ein, was er übernimmt.
Er ist das organisatorische Rückgrat von CHOCQLATE, steuert unsere Abläufe vom Bestellwesen bis zum Versand und sorgt dafür, dass unsere Kunden bestens betreut werden.
Und das mit einer Serviceorientierung, die von Herzen kommt. Dass unsere Kunden bei uns keine anonyme Hotline, sondern einen Menschen erreichen, der sich wirklich kümmert, ist ganz wesentlich Christophs Verdienst.
02
Christian
Schokoladen-Sommelier & Wissensvermittlung
Unser Schokoladen-Sommelier, der seine Begeisterung für Kakao am liebsten persönlich teilt – und das mit jeder Menge Humor.
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Christian liebt es, Menschen die faszinierende Welt des Kakaos näherzubringen. Seine Leidenschaft gilt der Vielfalt der Aromen, den Geschichten hinter unserer Schokolade und vor allem dem persönlichen Austausch.
Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Wissensvermittlung versteht er es, selbst komplexe Zusammenhänge lebendig und unterhaltsam zu erklären.
Und weil Christian eine wunderbare Portion Humor mitbringt, wird aus einer Schokoladenberatung schnell ein Erlebnis, bei dem nicht nur der Gaumen, sondern auch die Lachmuskeln auf ihre Kosten kommen.
03
Stella
Finanzen, Buchhaltung & Eventmanagement
Unsere ruhige, hochstrukturierte Präzision – bei Stella läuft alles, ohne dass es hektisch werden muss.
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Stella sorgt mit großer Sorgfalt und einem außergewöhnlichen Organisationstalent dafür, dass unsere Finanzen und unsere Buchhaltung in besten Händen sind.
Zweimal im Jahr übernimmt sie außerdem die Leitung unserer großen Tollwood-Veranstaltungen.
Mit ihrer ruhigen, liebevollen und gleichzeitig hochprofessionellen Art führt und koordiniert sie unser Team vor Ort.
Wenn Stella da ist, läuft alles wie am Schnürchen. Und unsere Schokoladenberater können sich ganz auf das konzentrieren, was sie am liebsten tun: unsere Kunden begeistern.
04
Julia
Gründerin, Produkt- und Unternehmensentwicklung & Kreation
Die kreative Kraft hinter CHOCQLATE – immer neugierig, immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten.
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Julia ist Gründerin und die kreative und strategische Kraft hinter CHOCQLATE. Sie entwickelt unsere Marke, unsere Produkte und unsere Kommunikation mit großer Leidenschaft und einem klaren Anspruch: immer das Beste aus unseren Möglichkeiten zu machen.
Ihr Naturell ist das einer Innovatorin. Sie liebt es, Neues zu entdecken, wissenschaftliche Erkenntnisse zu hinterfragen, innovative Technologien aufzuspüren und diese auch in einem kleinen Unternehmen umzusetzen.
Ob neue Rezepturen, nachhaltige Verpackungslösungen oder technologische Entwicklungen – ihre Neugier kennt kaum Grenzen.
Was sie antreibt, steckt schon in unserem „Q“ in CHOCQLATE: Quality & Quest. Der Anspruch an höchste Qualität und die Freude daran, immer weiterzuforschen, weiterzudenken und neue Wege zu gehen.
Und wenn sie von einer Idee überzeugt ist, kann es mit der Umsetzung schon mal ziemlich schnell gehen.
05
Antonie
Präsentation und persönliche Betreuung unserer Key Accounts
Mit Herzblut, Begeisterung und einem besonderen Gespür für Menschen bringt Antonie CHOCQLATE dorthin, wo unsere Marke wirklich hinpasst.
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Antonie begleitet CHOCQLATE seit vielen Jahren mit großer Begeisterung und persönlichem Engagement.
Sie repräsentiert unsere Marke in ausgewählten Netzwerken, bei besonderen Handelspartnern und Key Accounts und bringt Menschen zusammen, die unsere Werte und unsere Leidenschaft für außergewöhnliche Schokolade teilen.
Mit ihrem Gespür für passende Kontakte und neue Möglichkeiten öffnet sie Türen zu besonderen Kunden und Projekten.
Ihre Begeisterung ist ansteckend, ihre Präsenz voller Energie und ihre Freude an unserer Marke kommt von Herzen.
06
Demian
Events, Organisation & Allroundtalent
Ob Standaufbau, Produktion oder Verkauf – Demian ist da, wenn man ihn braucht. Und auf ihn ist Verlass.
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Demian ist unser Multitalent für alles, was rund um unsere Veranstaltungen und hinter den Kulissen ansteht.
Vom Aufbau unserer Marktstände über die Organisation vor Ort bis hin zur Unterstützung in der Produktion und im Verkauf – er packt überall dort an, wo gerade Hilfe gebraucht wird.
Dabei ist er unglaublich vielseitig, praktisch veranlagt und vor allem eines: zuverlässig.
Mit Demian haben wir jemanden an unserer Seite, der nicht lange über Probleme spricht, sondern sich darum kümmert, dass sie gelöst werden.
07
Lena
Markenbotschafterin aus Verbundenheit
Manche Menschen gehören einfach dazu. Nicht, weil sie müssen, sondern weil sie es von Herzen möchten.
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Lena begleitet CHOCQLATE schon seit vielen Jahren – einfach aus persönlicher Verbundenheit.
Sie unterstützt uns bei Foto- und Videoaufnahmen, repräsentiert unsere Marke und ist immer wieder auf eine ganz besondere Weise an unserer Seite.
Sie tut das einfach, weil sie CHOCQLATE mag und an das glaubt, was wir tun.
Menschen wie Lena sind für uns ein wunderbares Geschenk.
Und Lena ist damit nicht allein: Wir haben viele Menschen in unserem Netzwerk, die uns mit Rat und Tat unterstützen und unseren Weg auf ganz unterschiedliche Weise bereichern.
Und noch viele weitere Menschen …
CHOCQLATE wäre nicht CHOCQLATE ohne die vielen Menschen, die uns über die Jahre begleiten und unterstützen.
Unsere Schokoladenberater auf Märkten und Veranstaltungen, die helfenden Hände im Versand und Fulfillment, kreative Köpfe in der Produktentwicklung und unsere Manufaktur- und Produktionspartner.
Manche sind regelmäßig dabei, andere unterstützen uns bei besonderen Projekten oder in der Hochsaison.
Sie alle bringen ihre Fähigkeiten, ihre Erfahrungen und oft auch ein großes Stück Herzblut mit.
Auch wenn wir hier nur einige Gesichter zeigen: Ihr alle gehört zu CHOCQLATE.
Und dafür sagen wir von Herzen Danke!
13
Weniger ist mehr
Wir möchten nicht, dass Menschen mehr Schokolade essen. Sondern sie bewusster genießen.
ca. 70 %
Als wir vor knapp 10 Jahren begannen, unsere Schokoladen zu verkosten, sagten uns ca. 70 % der Menschen, dass sie vor allem Milchschokolade mögen.
über 70 %
2025 erleben wir auf unseren Märkten das Gegenteil: Über 70 % der Menschen geben an, dunkle Schokolade zu essen.
Mehr lesenWeniger anzeigenWas sich in all den Jahren verändert hat
Als wir 2011 begannen, waren Schokoladen mit hohem Kakaoanteil, ohne Milch und ohne raffinierten Zucker längst nicht so selbstverständlich wie heute.
Wir wollten schon damals zeigen, dass dunkle Schokolade überraschend sanft, vielschichtig und sinnlich sein kann.
100.000
Gespräche auf unseren Märkten
Über die Jahre haben wir auf unseren Märkten 100.000 Gespräche geführt (ja, pro Jahr sprechen wir persönlich mit ca. 15.000 Menschen auf Veranstaltungen, Messen und Märkten).
Früher sagten uns nach unserer Beobachtung ungefähr 70 Prozent der Menschen, dass sie vor allem Milchschokolade bevorzugten.
Bei unseren Wintermärkten 2025 erlebten wir nahezu die umgekehrte Tendenz: Rund 70 Prozent der angesprochenen Menschen sagten, dass sie gerne dunkle Schokolade essen oder zunehmend für sich entdecken.
Das sind keine repräsentativen Marktdaten. Aber es ist eine Entwicklung, die wir im direkten Kundenkontakt sehr deutlich wahrnehmen.
Und sie freut uns.
Wir glauben, dass Genuss nicht davon lebt, möglichst viel zu konsumieren.
Ein kleines Stück hochwertiger Schokolade, das langsam auf der Zunge schmilzt, kann einen erstaunlich langen Genussmoment schenken.
Lieber weniger. Dafür bewusster. Und mit echter Freude.
Q
14
Unsere Geschichte geht weiter
Was bleibt – und was uns weiter antreibt
Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich vor allem eines: Die Idee, die mich 2011 an einer Straßenecke plötzlich gepackt hat, ist inzwischen im Bewusstsein vieler Menschen angekommen. Dass Schokolade so viel mehr sein kann als eine Süßigkeit. Und dass Kakao selbst unglaublich viel zu bieten hat.
Auf diesem Weg hat uns das Q in CHOCQLATE immer begleitet. Es steht für zwei Werte, die uns durch all die Jahre getragen haben:
Quality
– unser kompromissloser Anspruch an Qualität. Wir sind unseren Rezepturen, unseren Rohstoffen und unserer Überzeugung zu 100 % treu geblieben, auch wenn es wirtschaftlich manchmal schwierig war.
Quest
– unsere Neugier, immer weiterzufragen, zu forschen, zu entdecken und Bestehendes besser zu machen.
Diese beiden Werte haben uns auch durch Zeiten getragen, in denen das Bewusstsein für hochwertigen Kakao noch längst nicht so ausgeprägt war wie heute.
Und heute erleben wir, wie uns dieses wachsende Bewusstsein und die neue Begeisterung für Kakao entgegenkommen.
Was mich dabei besonders glücklich macht: Dass es möglich ist, auch als kleines Unternehmen in Deutschland einen vollkommen eigenen und unabhängigen Weg zu gehen. Ohne unsere Überzeugungen aufzugeben.
Und möglich ist das nur, weil es Menschen wie dich gibt, die genau solche Unternehmen unterstützen.